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Im Mittelpunkt stehen Produzenten und Konsumenten

 

Seit Louis Pasteur (ca. 1850) ist Mitteleuropa zu großer Blüte gelangt weil erstmals eine kontinuierliche Versorgung mit tierischem Eiweiss gesichert wurde. Diese Versorgung ist nun wieder gefährdet, doch der Reihe nach...

Es gab eine Zeit, in der jede deutsche Gemeinde ihre Schulden via 'Cross Border Leasing' und 'Credit Default Swaps' verkaufen mussten, weil das als unumstößlich berechnet wurde. Die Zeit wird kommen, in der die Zahlenmenschen (1) in viereckige Kästen schauen und uns dann zweifelsfrei berechnen werden, dass wir uns keine einheimische Landwirtschaft mehr leisten können, weil argentinisches Rindfleisch 'eh billiger per Container kommt'. Nach der Auslagerung von Kohle, Koks und Textil: Geiz Isst Geil. Garbage in, garbage out.

Naturschutz-, Vielfalt- und Lawinen-Argumente sind prinzipiell bekannt; hierauf soll nicht weiter eingegangen werden (2).

Waldbauern mussten schon immer einen langfristigen Blick auf die Sache und nicht nur auf die Zahlen haben, sonst gäbe es längst keine Bäume mehr (3).

Im Allgäu steht alle paar Kilometer die Kuh Faironika, die weithin sichtbar zeigt, dass die Bauern von ihrer Arbeit leben können müssen. Das Problembewusstsein ist also prinzipiell vorhanden. Warum verharren wir Konsumenten in einem Kaufstreik? (4). Trotz potentieller Aufgeschlossenheit fehlt es oft an Zeit um die Regionalvermarkter einzeln anzusteuern...

Wenn es gelingt, Qualitäts- und Regionalprodukte im Handel nachhaltig zu verankern, bleiben Qualitätsbewusstsein, die wichtige kleinbäuerliche Infrastruktur und die Nahrungsversorgungssicherheit erhalten, auch wenn die Container eines Tages nicht fahren sollten...